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Frida und Arnim

Die Gäste vom Felsentor sind immer wieder ganz begeistert von der Qualität des Essens. Ein wesentlicher Beitrag dazu kommt von Frida und Arnim, die Biogemüse auf der unteren Frohmatt anbauen. 

Frieda und Arnim

Unterfrohmatte

Wenn man vom Felsentor auf dem Wanderweg abwärts Richtung Weggis spaziert, erreicht man nach ca. 45 Minuten den Unterfrohmattberg. Der Hof liegt südseitig auf knapp 700 m Seehöhe und verfügt über einen wunderbaren Blick auf den Vierwaldstättersee. Der Garten ist aber nicht nur mit einem guten Klima und einer fantastischen Aussicht gesegnet, sondern auch mit einer Gärtnerin, die dort unermüdlich am Werk ist, um die Meditierenden des Felsentors mit qualitativ und ethisch hervorragenden Lebensmitteln zu versorgen. 

Altbäuerin Frida (79) hat sich praktisch von Kindesbeinen an damit beschäftigt, welche Pflanzen unter welchen Bedingungen in dieser besonderen Lage optimal gedeihen. Vor ein paar Jahren wurde sie dann schliesslich von Vanja gebeten, dieses Wissen für die Lebensmittelproduktion des Felsentors einzusetzen. Durch Frida wird seither uraltes Wissen und Erfahrung über traditionelle Anbaumethoden und optimale Standort-Sorten erhalten und nach und nach an die nächste Generation weitergegeben. Und auch quantitativ können sich die Ergebnisse sehen lassen, reicht die Produktion in bestimmten Jahreszeiten doch fast schon zur Selbstversorgung. 

Fridas kongeniale Gartenhilfe ist seit Anfang des Jahres Arnim (51), der in den drei Jahren davor Küchenchef am Felsentor war. Er hat sich in dieser Zeit ganz besondere Verdienste darum erworben, die saisonalen Erzeugnisse aus Fridas Garten optimal in massgeschneiderte Menüpläne fürs Felsentor zu übersetzen. 

Den Grossteil der angebauten Pflanzen zieht Frida selbst aus Samen. Das Spektrum an Pflanzen, die auf dem Frohmatthof angebaut werden ist beachtlich: Angefangen von Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste) reicht die Palette von Gemüsen, Beeren bis hin zu frischem Obst. Aber auch das Einfrieren und Einmachen, Trocknen und Dörren von Gemüseüberschüssen, Obst  Beeren und Kräutern bildet einen Schwerpunkt innerhalb eines Gartenjahres. So werden auf dem Felsentor beispielsweise im Sommer frische grünen Bohnen serviert, im Winter mit eingefrorenen Bohnen gekocht oder ein Dörrbohnensalat serviert.

Ein ganz besonderes Highlight sind die angebauten bzw. gesammelten Salate und Wildkräuter. Manchmal vergehen nur wenige Stunden zwischen der Ernte vor Ort, bis die Lebensmittel 400 Höhenmeter weiter oben im Felsentor auf dem Teller der Kursgäste landen, die nicht schlecht über Barbarakraut oder Vogelmiere im Freilandnüesslisalat staunen. Als Transportmittel fungieren dabei übrigens - neben der Rigi-Bahn - auch mehrere Esel. Während der Hauptsaison liefert Natalie (35) bis zu zweimal pro Woche mit jeweils zwei bis drei Eseln die frisch geernteten Produkte vom Unterfrohmattberg hinauf aufs Felsentor. Und da schliesst sich wieder ein Kreis, denn auch Frida hat als Kind bereits ein bis zwei Mal pro Woche mit Eseln das Gemüse zu den Hotels auf der Rigi geliefert.